PC im Selbstbau – Vor- und Nachteile
Erfahrene Computerbenutzer, überwiegend sogenannte “Gamer”, stellen immer öfter ihren Computer selber zusammen, sämtliche Komponenten und Einbauteile werden speziell ausgesucht und extra für den Kunden zusammengebaut. Es wird viel argumentiert: Sollte man einen PC selbst zusammenbauen bzw. zusammenbauen lassen oder sollte man zu den vorgefertigten Komplett-PCs aus dem Fachhandel zurückgreifen?
Computer nach jeweiligen Einsatzgebiet unterteielt
Ein vorgefertigter PC aus dem Einzelhandel bzw. Fachgeschäft ist eine sehr komfortable Lösung – nach Festlegung der benötigten Anforderungen kann man einfach den neuen Computer bestellen. In der Regel sind die Computer nach dem jeweilig vorgesehenen Einsatzgebiet unterteilt, so gibt es Computer speziell für Büro- oder Multimediaanwendungen, einen Allrounder der von allem etwas hat oder ein Gamingcomputer. Natürlich gibt es noch andere, von den Herstellern definierte Bereiche, allerdings kann man fertige Computer ungefähr so unterteilen. Je nachdem zu welchem Bereich der fertige Computer gehört, muss man Abstriche machen. Ein Computer für das Büro zum Beispiel wird viel Arbeitsspeicher haben, allerdings von den restlichen Komponenten eher weniger bzw. leistungsschwächere Teile. Ein Gamingcomputer hingegen hat in jeder Hinsicht viel Leistung, geht aber preislich gesehen deutlich über die 1000-Euro-Marke. Hersteller von Fertig-Computern grenzen die Auswahl eher ein, “Mittelwege” zwischen den einzelnen Versionen gibt es nicht. Weiterhin ist der Gesamtpreis höher als der addierte Preis der einzelnen Komponenten. Dies erklärt sich dadurch, dass auf der einen Seite der Hersteller des Computers einen Aufschlag verlangt und auf der anderen Seite ebenfalls das Fachgeschäft, welches den Computer verkauft.
Viele Benutzer bauen einen Computer selbst zusammen
Genau aufgrund dieser Tatsache lassen sich viele Benutzer einen Computer zusammenstellen oder bauen ihn gar selbst zusammen. Die verschiedenen Hardwarekomponenten bestellt man sich entweder aus dem Internet bei bestimmten Versandhäusern, die sich darauf spezialisiert haben, oder im Fachgeschäft. Daraufhin kann man die Komponenten selbst zusammenbauen oder für eine im Verhältnis gesehen niedrige Gebühr zusammenbauen lassen. Letztere Variante bietet die Garantie, dass der Computer auch wirklich funktioniert und die Kabel richtig verlegt wurden. Allerdings muss man sich intensiv mit den Komponenten beschäftigen, denn eine Grafikkarte kann nicht mit jedem Prozessor kombiniert werden und es muss auch nicht unbedingt alles in ein Gehäuse passen. Für mehr Aufwand kommt man am Ende aber billiger weg. Ein Nachteil ist allerdings die Tatsache, dass die Garantie nur auf einzelne Teile gilt, nicht für den gesamten PC. Im Gegensatz zu den Fertig-PCs, denn diese stammen von einem Hersteller, der die volle Garantie für den kompletten Computer übernimmt.
Am Ende entscheidet man selbst: Für mehr Aufwand holt man mit einem festgelegten Budget das maximale an Leistung heraus, für weniger Aufwand bekommt man einen komplett funktionstüchtigen Computer, der allerdings preislich mehr gekostet hat als die Komponenten.
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